FAQ Häufig gestellte Fragen

Wie erfolgt die Honorar-Abrechnung?
Ich arbeite als selbstständige Psychotherapeutin mit Berufsausübungsbewilligung der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.

Die Abrechnung über die Grundversicherung ist ausgeschlossen.

Bitte prüfen Sie eine mögliche Kostenbeteiligung durch Versicherungen oder andere Einrichtungen eigenständig und vor Therapiebeginn, z. B. Kranken-/Zusatzversicherung, Unfallversicherung oder die kantonale Opferhilfestelle.

Wie erfolgt die Honorar-Abrechnung?
Ich arbeite als selbstständige Psychotherapeutin mit Berufsausübungsbewilligung der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.

Die Abrechnung über die Grundversicherung ist ausgeschlossen.

Bitte prüfen Sie eine mögliche Kostenbeteiligung durch Versicherungen oder andere Einrichtungen eigenständig und vor Therapiebeginn, z. B. Kranken-/Zusatzversicherung, Unfallversicherung oder die kantonale Opferhilfestelle.
Was sind die Vorteile einer Privat Praxis für Sie?
Bestmögliche Diskretion, ich bin nur Ihnen verpfichtet. Eine Unabhängige Therapiewahl. Mehr als Regelversorgung. Leistungstransparenz für Sie bei der Abrechnung. Weniger Verwaltungsaufwand bedeutet mehr Zeit für Sie. Sehr zentrale Lage Nähe Hauptbahnhof Zürich. Flexible und Zeitnahe Terminvergabe. Ruhige Atmosphäre im Praxisbereich. Sie behalten Ihre Handlungsfreiheit für die Zukunft

Wie kann das Honorar beglichen werden?
Über ein Zahlungsterminal im Praxisraum. Akzeptiert werden all gängigen Kredit und Bankkarten wie VISA - Master - AmericanExpress - JCB

Brauche ich eine Anordnung, Zuweisung eines Arztes?
In der privaten Psychotherapiepraxis Kinnunen brauchen sie keine Zuweisung; die Abrechung über die allgemeine Krankenversicherung ist ausgeschlossen. Die Online Terminbuchung steht Ihnen auf dieser Homepage zur Verfügung.

Wie finde ich eine EMDR-Therapeutin?
EMDR sollte ausschließlich von qualifizierten Therapeuten durchgeführt werden, idealerweise von zertifizierten Fachpersonen mit spezieller Ausbildung in der EMDR-Methode. Zertifizierte EMDR-Therapeuten verfügen in der Regel über eine fundierte Ausbildung als psychologische Psychotherapeuten oder Psychiater. Eine hilfreiche Anlaufstelle zur Suche nach qualifizierten Therapeutinnen und Therapeuten ist der EMDR-Verband in der Schweiz.
https://emdr-ch.org/

Welche Nebenwirkungen hat EMDR?
Während der EMDR Therapie können belastende nicht verarbeitete, verdrängte Erinnerungen auftauchen. Das Gehirn wird nach EMDR Sitzungen nachprozessieren, welches ebenso belastende Erinnerungen und Gefühle aktivieren kann. Am Anfang der EMDR Therapie werden Strategien für die Bewältigung solcher Wirkungen aufgezeigt. Die neuen auftauchenden belastenden Erinnerungen können wiederum mittels EMDR verarbeitet werden.

Warum ist EMDR sinnvoll?
EMDR hilft nicht nur bei der posttraumatischen Belastungsstörung, sondern auch bei vielen anderen psychischen Störungen. Oft kann es auch dann wirksam sein, wenn andere Therapieverfahren ausgeschöpft sind. Die Wirksamkeit von EMDR ist wissenschaftlich gut belegt, und das Verfahren ist weniger aufwendig als viele andere Therapieformen. Zudem eignet sich EMDR hervorragend zur Aktivierung von Ressourcen und zur Förderung von Entspannung.

Wie wirkt EMDR?
Traumatische oder belastende Ereignisse werden im Gehirn oft an „falschen“ Stellen gespeichert. Nach den derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen kann EMDR die Nachverarbeitung dieser belastenden Erinnerungen aktivieren. Durch die Augenstimulation wird die belastende Erinnerung schrittweise in das normale Gedächtnisnetzwerk integriert. Zudem eignet sich EMDR hervorragend zur Aktivierung von Ressourcen und zur Förderung von Entspannung.

Was bedeutet EMDR?
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing und ist ein Traumatherapieverfahren zur Verarbeitung belastender Erinnerungen mithilfe zweiseitiger (rechts-links) Augenstimulation. EMDR eignet sich zudem für die Behandlung vieler anderer psychischer Störungen, wie Depressionen, Ängste, Suchtprobleme oder auch chronische Schmerzen.

Warum ist EMDR umstritten?
Einige Forscher vertreten die Ansicht, dass die zweiseitige Stimulation hauptsächlich einen Placebo-Effekt darstellt und der eigentliche Wirkfaktor die fortlaufende Konfrontation mit dem Trauma ist. Nichtsdestotrotz ist EMDR eine wissenschaftlich fundierte und wirksame Behandlungsmethode.

Wann ist eine Paartherapie sinnvoll?
Paartherapie ist besonders sinnvoll, wenn beide Partner motiviert sind, gemeinsam an der Beziehung zu arbeiten, und noch Hoffnung für die Partnerschaft besteht. In einer Beziehungskrise kann sie den Entscheidungsprozess unterstützen. Auch nach einer Trennung oder Scheidung kann Paartherapie helfen, weiterhin als gutes „Team“ die Kindererziehung zu gestalten oder das Zusammenleben in einer Patchworkfamilie erfolgreich zu organisieren.
Wieviel Paare profitieren von der Paartherapie?
Viele Paare erleben durch Paartherapie eine spürbare Verbesserung ihrer Beziehung. Auch jede einzelne Person kann davon profitieren, indem sie ein neues Verständnis für die eigenen Prägungen und Reaktionsmuster entwickelt.
Trennen sich Paare nach der Paartherapie?
Es gibt kein einheitliches Bild. Die Zahl der Trennungen nach einer Therapie bedeutet nicht, dass die Therapie „nicht funktioniert hat“. Manchmal hilft die Therapie Paaren, eine klare Entscheidung zu treffen auch wenn diese Entscheidung eine Trennung ist.
Was kostet eine Paartherapie?
Eine Paartherapie umfasst in der Regel mehrere Sitzungen über Wochen oder Monate, abhängig von der individuellen Situation des Paares und den vereinbarten Zielen. Die aktuelle Honoraraufstellung finden Sie unter:
www.kinnunen.ch/honorar/
Was ist der Unterschied zwischen Paarcoaching, Paarberatung und Paartherapie?
Der Unterschied liegt oft in der Zielorientierung: Bei der Paarberatung liegt der Fokus meist auf aktuellen Alltagsthemen und Konflikten, wie Kommunikation oder Herausforderungen in einer Patchworkfamilie. Coaching ist stärker zukunftsorientiert, unterstützt dabei, die Stärken der Beziehung sichtbar zu machen, Ressourcen zu aktivieren und neue kommunikative Fähigkeiten zu trainieren. Paartherapie hingegen bezieht sich häufig stärker auf Problemfelder in der Vergangenheit und die gemeinsame Geschichte der Partner. Grundsätzlich ist jedoch nicht der Begriff entscheidend, sondern die Haltung, Qualifikation und Erfahrung der begleitenden Fachperson.
Was macht man in der Paartherapie?
Das Paar bringt seine Anliegen in die Paartherapie, von denen dann gemeinsam mit der Therapeutin konkrete Therapieziele herausgearbeitet werden. Übliche Gründe für Paartherapie sind z. B. häufiges Streiten, außereheliche Beziehungen oder Auseinanderleben. Die Paartherapie dient zur Entwicklung für Verständnis, Ressourcen Aktivierung und Herausarbeitung neuen Strategien. Diverse Methoden und Techniken aus der verschiedenen Schulen der Psychotherapie werden angepasst auf ihre Thematik genutzt. Diese sind Beispielweise Timeline Arbeit, Genogramme und/oder Familienbrett.
Was besagt die 5:1 Regel?
Dieser Regel von einem amerikanischen Psychologe John Gottman bedeutet, dass um eine negative Interaktion mit dem Partner wieder auszugleichen, muss man im Verhältnis mindestens fünf positive Interaktion mit ihm/ihr führen.